Vortrag 2019

Max Ophüls und Eugen Schüfftan im französischen Exil.

Vortrag im Seminar "Die Kameramänner des deutschen Filmexils 1933 - 1945" von Dr. Imme Klages (Institut für empirische Filmwissenschaft der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz) 18.1.2019

Der Regisseur Max Ophüls und der Kameramann Eugen Schüfftan haben trotz der schwierigen Produktiosbedingungen im Exil von 1935 bis 1940 an fünf Filmen in Frankreich und an einem Film in den Niederlanden zusammen gearbeitet. Schüfftan war in diesen Jahren Ophüls' wichtigster Mitarbeiter und hat den Stil der Filme mit seiner Kamera wesentlich mitgeprägt.

 

 

Vorträge 2018

Der Krieg im Pazifik und die europäischen Filmexilanten.

Vortrag auf dem 4. Deutsch-Asiatischen Studientag Literaturwissenschaft: "Kriegswolken über dem Pazifik". Mori-Ogai-Gedenkstätte Berlin, 7.12.2018

 

Die "Affäre Ophüls" und die Diskriminierung jüdischer Theaterkünstler vor 1933.

Vortrag auf der Konferenz "Vorstufen des Exils: irgendwo zwischen Heimat und Ankunft" der North American Society for Exile Studies (NASES) vom 18. - 19. Mai 2018 an der Loyola University Chicago. (Publikation ca. 2019/20 in Vorbereitung)

 

Publikationen und Vorträge 2017:

Zwischen Experiment, Film-Volksoper und Ausstattungsfilm. Die Stummfilmoper "Der Rosenkavalier" (1925/26) von Robert Wiene. In: Späte Stummfilme. Ästhetische Innovation im Kino 1924 - 1930. Hg. v. H.- P. Preusser, Marburg 2017, S. 175 - 201.

Ausführlich untersucht wird die Rolle von Hugo von Hofmannsthal, der der spiritus rector des Films war. Hofmannsthal wollte keine Verfilmung der Bühnenoper, sondern eine eigenständige neue Filmoper schaffen und entwarf dafür einen "Roman in Bildern"

 

März 2017:
Die letzte Chance: Flucht und Grenze im Exilfilm 1933 – 1945.
Vortrag auf der Tagung "Grenze als Erfahrung und Diskurs" (Jahrestagung der Gesellschaft für Exilforschung e. V. 2017 in Kooperation mit dem Literaturarchiv Saar-Lor-Lux-Elsass der Universität des Saarlandes)

April 2017:
Der Theater- und Filmregisseur Ludwig Berger im niederländischen Exil.
Vortrag im Institut für Film-, Theater- und empirische Kulturwissenschaft der Johannes Gutenberg-Universität Mainz

November 2017:
Der Holocaust vor Gericht: Der Anti-Nazi-Film None Shall Escape (1943).
Vortrag in der Exilbibliothek des Literaturhauses Wien

 Eine Auswahl früherer Publikationen in der Rubrik "Autor - Publikationen"

 

Neue Beiträge auf der Homepage

in den Rubriken Filmexil: Personen und Filmexil: Filme und Themen

Filmarchitekt: Rudi Feld

Der vielseitig begabte bildende Künstler und Musiker Rudi Feld (1896 - 1994) war in den 1920er Jahren Filmarchitekt und langjähriger Leiter der Reklameabteilung der Ufa, für die er zahlreiche Kinoausstattungen und Fassadenreklamen entwarf. Wie allen anderen jüdischen Mitarbeitern wurde auch er im März 1933 entlassen. Feld emigrierte erst nach Palästina, wo er in Tel Aviv eine Kabarett-Bar eröffnete, 1937 exilierte er in die USA. In Hollywood wurde er zunächst nicht in die Gewerkschaft der "Art Directors" aufgenommen und arbeitete deshalb als Zeichner bei MGM, lebte vom Verkauf seiner Gemälde und entwarf Bühnenbilder für Theateraufführungen. Nachdem er Mitglied in der Gewerkschaft geworden war, setzte er sich auch im Film durch als production designer und hat über vierzig Filme und zahlreiche Fernsehserien ausgestattet.   Filmarchitekt: Rudi Feld

Fritz Langs "Western Union" und die Indianer

Fritz Lang hat auf zahlreichen Reisen in die Reservate die verschiedenen Indianerstämme im amerikanischen Südwesten gut kennengelernt und in seinem Westernfilm "Western Union" die Indianer fern von den damals üblichen Hollywood-Klischees dargestellt. Fritz Langs "Western Union" und die Indianer

Im Reich der Micky Maus: Film-Exilanten im Disney-Studio: Oskar Fischinger und Fini Rudiger-Littlejohn 

Zwei ihrer Herkunft nach höchst unterschiedliche Künstler haben 1938/39 und 1940/41 jeweils für längere Zeit im Disney-Studio gearbeitet und obwohl kein Vor- oder Abspann eines Disney-Films ihre Namen nennt, haben doch beide Spuren in mehreren Filmen hinterlassen: der Avantgardefilmer und Maler Oskar Fischinger und die Schauspielerin und Malerin Fini Rudiger-Littlejohn. Im Reich der Micky Maus: Film-Exilanten im Disney-Studio

Exilierte Drehbuchautoren in Hollywood

Der Beitrag behandelt die Probleme und Chancen der Eingliederung der exilierten Drehbuchautoren in die Hollywood-Studios. Es werden die Karrieren von erfolgreichen Autoren wie Walter Reisch, George Froeschel, Billy Wilder aber auch von weitgehend vergessenen Autoren wie Franz Schulz-Spencer und Paul Schiller dargestellt. Exilierte Drehbuchautoren in den Hollywood-Studios

Exilierte Schriftsteller und die Hollywood-Studios

Die Hollywood-Studios haben durch Ankäufe von Filmrechten und durch Drehbuchverträge auch mit im Film völlig unerfahrenen Schriftstellern wesentlich zum ökonmischen Überleben zahlreicher exilierter Schriftsteller beigetragen. Trotz ihrer vielen meist ungerechten Klagen haben exilierte Schriftsteller an zahlreichen Filmen mitgewirkt und auch - verglichen mit den zahlreichen armen Exilanten -recht komfortabel leben können. Exilierte Drehbuchautoren in den Hollywood-Studios

"Ich bin ein solcher Antifaschist": Der Regisseur Gerd Oswald

Der Regisseur Gerd Oswald (1919 - 1989) emigrierte als Jugendlicher mit seinem Vater, dem Regisseur und Produzenten Richard Oswald. Seine Filmkarriere begann als Regieassistent bei dem B-picture "Hitler - Beast of Berlin". Gerd Oswald

(Stand: Mai 2017)